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Blaue Augen wie Angelina Jolie

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Blaue Augen wie Angelina Jolie

Ein glühender Blick - Kein Knöllchen für hübsche Verkehrssünderin

Von HELMUT HETZEL

Den Haag. Frauen aufgepasst! Wie sie künftig in den Niederlanden von einem Verkehrspolizisten bei einem Vergehen ertappt werden sollten, dann lassen Sie bitte ihren ganzen Charme spielen, rollen sie die Augen, üben sie Schlafzimmer-Blick, klimpern ein wenig mit den Wimpern und lächeln sie den sie kontrollierenden Polizisten herausfordernd an.
Kurz: Setzen sie die gesamten Flirt-Techniken ein. Das kann helfen, das allfällige Knöllchen zu vermeiden. Vorausgesetzt, der Polizist, der sie kontrolliert, ist männlich und steht auf blauäugige Schönheiten á la Angelina Jolie. So geschehen in dem noblen Haager Villen- und Millionärsvorort Wassenaar, dort wo auch Kronprinz Willem-Alexander und Prinzessin Maxima und ihre drei Töchter wohnen.

Die bildhübsche 22jährige Stephanie nämlich setzte tatsächlich alle ihre weiblichen Reize ein, als sie ein Polizist dabei ertappte und sah, dass Stephanie auf einer kurzen Autofahrt von ihrer Wohnung zum Supermarkt nicht angeschnallt war. Da der Sicherheitsgurt nicht ordnungsgemäß angelegt war, wurde Stephanie gestoppt. Der Beamte zückte seinen gefürchteten Knöllchen-Block. Er verpasste der Verkehrssünderin ein sattes Bußgeld. Sage und schreibe 90 Euro sollte sie für ihren Leichtsinn, ohne Sicherheitsgurt ein Auto zu steuern, bezahlen. Stephanie akzeptierte, war superfreundlich, und sie blickte dem Polizisten ganz tief in die Augen. Das wirkte. Denn der Beamte war von ihrem erotischen Angelina-Jolie-Blick so fasziniert, dass er eine schlaflose Nacht davon bekam, von Stephanie dann zu träumen begann und daraufhin eine ganz ungewöhnliche Entscheidung traf.
Am nächsten Morgen schrieb er Stephanie einen Brief. Darin stand: ,,Ich fand, dass Sie sich sehr höflich und freundlich verhalten haben. Ich finde die Strafe, die ich Ihnen gab, eigentlich auch zu hoch. Aber ich habe die Gesetze nicht gemacht. Ihr Blick hat sich auf meine Netzhaut gebrannt. Er ist
wie ein Geschenk für mich,‘‘
turtelte der Polizist, der sich offenbar in Stephanie wegen deren unwiderstehlichen Blickes verliebt hatte.
,,Ich habe daher Ihren Bußgeldbescheid vernichtet. Kaufen Sie sich von den 90 Euro etwas Schönes,‘‘ schrieb der verliebte 35jährige Beamte weiter.
Er hatte aber nur das Original, nicht auch die Kopie des Knöllchens vernichtet. Die Sache flog auf.
Jetzt ermitteln seine Kollegen wegen eines Dienstvergehens gegen ihn. ,,Das Verhalten dieses Polizisten ist nicht professionell und nicht akzeptabel,‘‘ wettert Polizeisprecher Wim Hoonhout. ,,Wir werden das intern untersuchen. Unser Kollege muss mit einem Disziplinarverfahren rechnen.‘‘

Er wollte aber nicht sagen, ob der so von Stephanie's erotischem Schlafzimmer-Blick faszinierte Kollege inzwischen der neue Freund von Stephanie ist oder nicht. Dienstgeheimnis. Stephanie aber, die junge Schöne mit den magischen Augen, wird nun alsnoch ihre 90 Euro Bußgeld zahlen müssen. Na ja, vielleicht kauft sie sich trotzdem noch etwas Schönes.
4.9.2008

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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 15. April 2009 um 00:34 Uhr  
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