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Kronprinz Willem-Alexander und sein Abenteuer in Mosambik

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Die Jetset-

Kolonie 

in Mosambik

Kronprinz Willem-Alexander und Prinzessin Maxima

sind dabei beim Mega-Ferienprojekt in Afrika

 

Die Mitgesellschafter von Kronprinz Willem-Alexander:

Der Kronprinz sitzt in einem Boot mit Friedrich Christian Flick und Michael Bär - Deutsch-schweizerische Connection des Prinzen


Von HELMUT HETZEL

Den Haag. Das geplante Investment des niederländischen Kronprinzen Willem-Alexander in eine Ferienanlage in Mosambik weitet sich zu einer handfesten Affäre aus. Es wird in den Niederlanden immer heftiger kritsiert. Denn nun sind weitere pikante Einzelheiten über das Millionenprojekt auf mosambikanischen Halbinsel Machangulo bekannt geworden. Demnach will der 42jährige niederländische Thronfolger Willem-Alexander dort nicht nur eine feudale Villa, sondern sogar zwei riesige Villen für seine Familie als Feriendomizil bauen lassen. Manche dieser Villen in der geplanten feudalen Ferienanlage haben Schlafzimmer, die 320 Quadratmeter groß sind. Noch interessanter aber sind die anderen Investoren, mit denen der künftige König der Niederlanden in einem Boot sitzt.
Unter ihnen sind: Friedrich Christian Flick, der steinreiche Enkel von Friedrich Flick, einem der Finanziers der NSDAP, der in den Nürnberger Prozessen 1947 als Kriegsverbrecher verurteilt wurde. Ferner Michael Bär, Urenkel von Julius Bär, einer der heuten größten schweizerischen Privatbanken, die gerade das Privatbankgeschäft der niederländischen ING in der Schweiz übernommen hat. Unter ihnen ist außerdem: Jean Charles Uhlens de Schooten, ein belgischer Adeliger und enger Freund des niederländischen Königshauses. Außerdem: Jens Kothes, ein reicher schweizerischer Vermögensverwalter und Valuta-Händler. Ferner: Rob Hart, Ex-Banker von Morgan Stanley, jetzt Vermögensverwalter in Singapur, dann Alejandro Tawill, argentinischer Vermögensverwalter mit Sitz in New York und Freund von Prinzessin Maxima sowie die belgische Familie Antoine und Niki Friling, ebenfalls enge Freunde von Kronprinz Willem-Alexander und Prinzessin Maxima, sowie der südafrikanische Biermagnat Norman Adami und der südafrikanische Diamantenkönig Gareth Penny, Chef von Beers, dem größten Diamantenproduzenten der Welt. Eine feine Gesellschaft also. ,,Sie baut sich dort in Mosambik eine Jetset-Kolonie, in der die ,,Über-Klasse‘‘ ungestört urlauben kann,‘‘ schreibt die Amsterdamer Zeitung ,,de Volkskrant,‘‘ der vertrauliche Unterlagen über das Projekt der Superreichen in Mosambik zugespielt worden sind. Weil Friedrich Christian Flick mit zu den Investoren des Mosambik-Projekts gehört, bezeichnet die ,,Volkskrant‘‘ die Investorengruppe wiederholt auf Deutsch als ,,Über-Reiche‘‘ in Anlehnung an den von den Nazis geprägten Begriff des ,,Übermenschen.‘‘ Insgesamt sind an der Projektentwicklungsgesellschaft namens Machangulo SA 55 Personen beteiligt, die 67 Grundstücke auf dem Areal gekauft haben, wo ihre Villen und außerdem auch ein Fünfsterne-Hotel entstehen soll.

       ,,Ich habe das Paradies gefunden''

Willem-Alexander ließ über seinen südafrikanischen Mittelsmann Mike Braby die Parzellen 46 und 47 erwerben, jede ist 3600 Quadratmeter groß. Entdeckt wurde die traumhaft schöne Halbinsel Machangulo in Mosambik von dem Schweizer Jens Kothes. Als er zum ersten Mal dort war, rief er einige seiner Freunde aus dem europäischen Jet-Set an und sagte: ,,Ich habe das Paradies gefunden.‘‘ In diesem Paradies, wo die örtliche Bevölkerung in bitterer Armut lebt, von wo aus man aber die die Wale im Indischen Ozean schwimmen sehen kann und wo sogar die Dünen begrünt sind, soll nun die Jetset-Kolonie entstehen. Willem-Alexander und Maxima begründen ihr finanzielles Investment in dieses inzwischen sehr umstrittene Projekt immer mit sozialen Argumenten. Es werde dort auch eine Schule und ein Krankenhaus für die örtliche Bevölkerung gebaut, betonen sie immer wieder. Nun aber stellt sich heraus, dass dort eine exklusive und geschlossene Ferienanlage für die Superreichen dieser Erde errichtet werden soll, denen die noblen Inseln der Promis in der Karibik inzwischen zu schäbig sind und denen auch prächtige Ferien-Villen in der Toskana oder an der Cote d'Azur nicht mehr gut genug sind.


Mit einigen seiner Geschäftspartner ist Kronprinz Willem-Alexander sogar schon auf Du und Du. Er lässt sich nicht mit seinem Titel ,,Königliche Hoheit‘‘ anreden, sondern stellte fest: ,,Nennt mit einfach Alex.‘‘ Aber mindestens zwei der Geschäftspartner scheinen recht dubiose Figuren zu sein. Sie stammen aus Südafrika und waren als Architekten engagiert, sind aber inzwischen gefeuert worden, weil Gelder aus dem Machangulo-Projekt angeblich auf deren Privatkonto geflossen sind. Keine gute Gesellschaft für einen künftigen König also, der als König auch noch Staatsoberhaupt sein wird und als solcher einen tadellosen Ruf haben sollte.

Kronprinz Willem-Alexander und Prinzessin Maxima

 

Prinzessin Maxima und Kronprinz Willem-Alexander:

Bald Königin und König der Niederlande

11.10.2009


/ Textende / Copyright © by HELMUT HETZEL / Den Haag

 

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 03. November 2009 um 22:32 Uhr  
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