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Aura Dione - High Heels

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Pumps und Frauen

Pumps und Frauen

 

 

 

Von Helmut Hetzel

High Heels oder -  Pumps, wie wir sie heute noch kennen, kamen im 17./18. Jahrhundert auf. Sie  wurden mit weißen Kniestrümpfen zu Kniebundhosen von männlichen Hoflakaien getragen. Im Zuge der Französischen Revolution verloren die Pumps vorübergehend ihre Absätze. Dandies trugen sie in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts und Frauen nutzten Pumps in der zweiten Jahrhunderthälfte als haltbare Alternative zu Stoff- und Seidenslippern und als bequemen Ersatz der damals verbreiteten Knopfstiefeletten. Mit einem Schaft aus Lackleder etablierte sich der Pumps als Tanzschuh für beide Geschlechter gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Heutzutage sind Pumps, mit Ausnahme des für festliche Kleidung reservierten Opernpumps für Männer, nur noch als Damenschuh in Verwendung.

 

 Die Modelle:

Hochfrontpumps bedecken weite Teile des Fußrückens.

Nicht alltäglicher Flamenco-Pumps

Slingpumps zählen zur Gruppe der Slings und sind schuhfachlich betrachtet keine Pumps.

Von der Grundform des Pumps sind im Laufe der Jahrzehnte viele Abwandlungen entstanden, so dass inzwischen eine Schuhmodellgruppenbezeichnung Pumps entstanden ist. Dennoch ist es strittig, inwieweit einige dieser Varianten noch als Pumps bezeichnet werden dürfen.

  • Stöckelschuh (auch Stiletto)
    In den 1950er Jahren war ein Pumps mit sehr spitzer Schuhspitze und Pfennigabsatz modern: der Stöckelschuh. Manche nannten ihn nach seinem Absatz auch Stiletto (eigentlich die italienische Bezeichnung für den Bleistiftabsatz).
  • Hochfrontpumps
    Ein sehr hochgeschnittener, bis zum Fußrist geschlossener, sonst einem Pumps ähnlicher Schuh wird als hochgeschlossenen oder Hochfrontpumps bezeichnet.
  • Peeptoes oder Flamencopumps
    An der Schuhspitze offene Modelle werden als Peeptoes oder als Flamenco-Pumps bezeichnet. Solange sie keine Plateausohlen oder extrem hohe Absätze haben, zählt man sie zur Gruppe der Pumps.
  • Schnürpumps
    Höher geschnittene, sportlicher erscheinende Pumps (zusätzliche Schaftaufsatzteile, auffallende Nähte) mit einer funktionslosen Ristschnürung (ein oder zwei Ösenpaare).
  • Opernpumps
    Pumps als Herrenschuhe der höfischen Mode des 18. Jahrhunderts haben bis heute in Form sogenannter Opernpumps, als klassischer Abendschuh (mit schwarzem Schaft aus Glatt- oder Lackleder, sowie mit flachem Absatz und Ripsseidenschleife auf dem Vorderblatt) zum Smoking, überlebt.

 Quelle: Wikipedia

 

18.12.2009

 

 

Textende - Copyright © by HELMUT HETZEL 

Den Haag

 

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 19. Dezember 2009 um 17:32 Uhr  
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