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Wirtschaft


Beate Uhse verführt Frauen

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Frauen stehen auf Beate Uhse

Die Erotik-Aktien sind wieder sexy

HM-Interview mit Beate Uhse-CEO Serge van der Hooft

Von HELMUT HETZEL

Sex sells - Sex verkauft sich, fast wie von selbst. Das wissen nicht nur Marketing-Manager. Das ist eine Binsenweisheit. Doch ausgerechnet Europas größter Erotik-Konzern Beate Uhse rutschte mit ihrem Sexartikel-Verkauf in den letzten Jahren in die roten Zahlen. Die Beate Uhse-Aktien verkümmerten zum Pennystock und sanken zeitweise auf den Tiefpunkt von 0,26 Euro je Anteilschein. Derzeit pendeln die Erotik-Aktien zwischen 0,80 und 0,90 Euro je Stück. Anfang des Jahres wurden sie zeitweilig sogar mit 1,20 Euro gehandelt.

Sex verkaufte sich nicht mehr wie von selbst, zumindest die Erotik-Produkte, die Beate Uhse in ihren Katalogen und Shops anbot, erwiesen sich immer öfter als Ladenhüter. Kaum mehr ein Mann, der bei Beate Uhse einen erregenden Film kaufte. Porno und Erotik sind im Internet seit Jahren gratis zu haben.

,,Der Markt hat sich komplett gedreht - und mit ihm die Produkte, das Einkaufsverhalten und die Zielgruppen. Wir haben zu spät auf die Herausforderungen des Internet reagiert und uns zu spät auf den E-Commerce, also den Verkauf über Internet, eingespielt,‘‘ gibt der Vorstandsvorsitzende der Beate Uhse AG, Serge van der Hooft, selbstkritisch zu. Doch jetzt unter der Führung des erst 35jähringen Niederländers Serge van der Hooft wird das Ruder bei Beate Uhse radikal herumgeworfen. Der Holländer fährt eine neue Strategie, hat den Erotik-Konzern saniert - 35 unrentable Erotik-Shops geschlossen, 350 Stellen abgebaut - und will wieder expandieren. ,,Unsere Hauptzielgruppe sind heute Frauen und Paare, nicht mehr ,,nur‘‘ Männer,‘‘ stellt Serge van der Hooft im Gespräch mit HM HetzelMedia. ,,Frauen sind anspruchsvoller. Sie kaufen anders ein, sie kaufen andere Produkte. Sie wollen Dessous, Love-Toys, Sexspielzeug mit dem sie sich selbst verwöhnen können. Sie wollen Wellness und Bodycare-Produkte. Frauen im Alter zwischen 18 und 35 Jahren sowie Paare im Lebensabschnitt von 18 bis 55 Jahren, das ist heute unsere Hauptzielgruppe,‘‘ definiert der Chef der Beate Uhse-Gruppe die neue Strategie des von ihm geführten Erotik-Unternehmens.

50 Shades of Grey

Einen wahren Nachfrageschub nach Erotik-Attributen löste das Buch ,,50 Shades of Grey‘‘ aus. Seit die SM-Lektüre auf dem Markt ist boomt der Absatz bei Beate Uhse. ,,Alle Toys und Produkte, wie Peitschen oder Handschellen, die in dem Buch erwähnt werden,‘‘ verkaufen wir jetzt en masse,‘‘ stellt van der Hooft fest. Im großen Showroom des Beate Uhse-Centers im niederländischen Almere gibt es eine große Abteilung ,,50 Shades of Grey.‘‘ Dort können sich die Großkunden von Beate Uhse alle Produkte anschauen und bestellen. Einer läuft gerade vorbei, begrüßt CEO Serge van der Hooft freundlich und sagt: ,,Ich habe gerade für 7000 Euro Toys gekauft.‘‘ Serge van der Hooft freut sich. Er kontert: ,,Nur für 7000...‘‘

Bemerkenswert ist es, dass Beate Uhse unter Leitung von Serge van der Hooft ausgerechnet in der Wirtschaftskrise den Turnaround geschafft hat. Zwar war der Umsatz von Europas größtem Erotik-Konzern mit 144,32 Mio. Euro im Jahresvergleich um 3,1 % rückläufig, aber das operative Betriebsergebnis vor Steuern war mit 1,4 Mio. Euro erstmals seit zwei Jahren wieder positiv. ,,Diesen positiven Ertragstrend wollen wir natürlich fortsetzen. 2013 wird noch ein Jahr der Stabilisierung. Aber ab 2014 werden wir wieder gesund expandieren,‘‘ kündigt der Erotik-Chef van der Hooft an. Wo? ,,Zuerst in unseren Kernländern: Deutschland, Holland, Belgien. Aber auch in Polen sehe ich gute Wachstumsmöglichkeiten.‘‘
Im ersten Quartal 2013 setzte sich der positive Trend fort. Der Umsatz von Beate Uhse stieg um 1,6 % auf 36,54 Mio. Euro. Das operative Vorsteuerergebnis Ebit war mit 0,62 Mio. Euro aber im Jahresvergleich etwas niedriger als im ersten Quartal 2012 als 0,67 Mio. Euro verdient wurden.

We Vibe

Beate Uhse will aber nicht nur neue Erotik-Shops eröffnen, sondern geht inzwischen auch auf dem Internet voll in die Offensive. Über das Verkaufsportal bol.com, das in den Benelux-Ländern eine hohe Bekanntheit genießt, weil es bis vor kurzem vom Einzelhandelskonzern Ahold genutzt wurde, werden die Sexartikel von Beate Uhse nun an die Frau und den Mann gebracht.
Beate Uhse hat derzeit einen neuen Bestseller. Es ist das Erotik-Produkt ,,We Vibe.‘‘ We Vibe ist der Vibrator für Sie und Ihn. Er stimuliert bei richtiger Platzierung beide beim Geschlechtsakt - Sie und Ihn. ,,Ein älteres kanadische Ehepaar hat den We Vibe konzipiert, um sich gegenseitig zu stimulieren. Wir haben ihn perfektioniert. Jetzt gibt es dazu sogar eine Fernbedienung und verschiedene Vibrationsstufen, die sich damit regeln lassen, von soft bis hart,‘‘ erläutert van der Hooft die Funktionsweise des We Vibe. Allerdings ist der bisexuelle Vibrator für Mann und Frau nicht gerade billig. Circa 130 Euro kostet ein We Vibe bei Beate Uhse im Einzelhandel.

Die Erotikbranche hat sich nach Meinung von van der Hooft in den zurückliegenden Jahren grundlegend verändert. ,,Das liegt nicht nur am Internet und den darin zu findenden Erotik-Angeboten, das liegt vor allem auch daran, dass Erotik und Erotikprodukte heute in der Gesellschaft allgemein akzeptiert sind - ein Trend, der mit TV-Serien wie ,,Sex and the City‘‘ begann. Die Produkte sind heute Teil unseres Lebens geworden. In unseren Erotikshops ,,Christine le Duc‘‘ in den Niederlanden kaufen heute fast ausschließlich Frauen ein. Und auch bei Beate Uhse-Shops sind die Kunden heute bereits zu circa 60 Prozent weiblich. Das war vor einigen Jahren noch undenkbar. Sex und Erotik gehören jetzt zum modernen Lifestyle, sind weitgehend enttabuisiert.‘‘

Kurzportrait Serge van der Hooft

Htz/HM Media. Mit seinen 35 Jahren ist Serge van der Hooft einer der jüngsten, wenn nicht gar der jüngste CEO eines börsennotierten Unternehmens in den Niederlanden. Er leitet das Erotik-Unternehmen Beate Uhse seit zwei Jahren und war davor Chief Operation Officer bei Beate Uhse (2008-2010). Davor war der gebürtige Seeländer Finanzvorstand der zur Beate Uhse-Gruppe gehörenden ,,Scala Playhouse.‘‘
In seiner Freizeit spielt van der Hooft gerne Tennis oder Squash. Im Winter steht er mit seinen Skiern auf der Piste in Österreich oder der Schweiz.
Er ist nicht verheiratet und hat drei Kinder
Unter seiner Leitung schaffte Beate Uhse den Turnaround. Sein mittelfristiges Ziel: Die Wiederaufnahme der Dividendenzahlungen so dass Beate Uhse auch für die Aktionäre wieder erotisch und anziehend wird.

/ Textende / Copyright © by HELMUT HETZEL / Den Haag

 17.5.2013

Link

www.beateuhse.com

 

 

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 17. Mai 2013 um 19:47 Uhr
 

Rotterdam-München mit Lufthansa

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Das Oktoberfest in Reichweite

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Lufthansa startet direkte Flugverbindung Rotterdam/Den Haag-München

Von HELMUT HETZEL

Der Lufthansa-Flug LH 2315 Rotterdam-München, hebt pünktlich um 8.50 Uhr ab. Die Lufthansa-Maschine des Typs Bombardier Canadair Jet CRJ 900 mit ihren 90 Sitzplätzen ist fast völlig besetzt. Das Einchecken verläuft reibungslos und blitzschnell. Keine Warteschlangen, freundliches Bodenpersonal. Hier kann der Passagier auch 15 Minuten vor dem Abflug noch ankommen und braucht nicht zu fürchten, dass er oder sie den Flieger verpasst. Hier, das ist der Flughafen Rotterdam The Hague Airport. Der exakt zwischen Den Haag und Rotterdam liegende Airport ist von beiden Großstädten schnell und einfach zu erreichen. Nun ist der Rotterdam The Hague Airport um eine neue direkte Flugverbindung reicher, die enorme Reisemöglichkeiten bietet. Sie startete Anfang Oktober.

Seit dem 28. Oktober fliegt die Lufthansa zweimal täglich zwischen Rotterdam/Den Haag und München hin und her. Morgens um 8.50 Uhr oder abends um 19.10 Uhr nach München. Von München aus morgens um 6.40 Uhr und abends um 17.05 Uhr nach Rotterdam/Den Haag. Das zu einem sehr günstigen Preis: 99 Euro kostet das Economy Class Ticket. In etwas mehr als einer Stunde ist man nun von Rotterdam/Den Haag aus nun in München und umgekehrt. Für Rotterdamer und Haager rückt das Oktoberfest damit in Reichweite.

München Airport - der Europa-Hub

Aber nicht nur das. Auch Asien und die USA rücken durch diesen Direktflug nach München für Rotterdamer und Haager näher, weil der Münchner Airport 120 Destinationen in 45 Länder der Welt anbietet, darunter New York und Shanghai, Sao Paolo und Hong Kong, Istanbul, Moskau, Tblisi.

Auch diese Städte sind von Rotterdam/Den Haag aus jetzt via München mit Lufthansa leicht erreichbar

In Europa werden von München aus die meisten Destinationen angeflogen, darunter auch Zürich, Wien, Berlin. Das lange und nervige Warten in Amsterdam/Schiphol Airport entfällt, wenn man die Route Rotterdam-München wählt. Rotterdam/Den Haag Airport wird via München für Millionen Niederländer ein neues Tor in die weite Welt.

,,Wir verbinden Rotterdam The Hague Airport so mit dem Rest der Welt auf eine komfortable und effiziente Art und Weise,‘‘ sagt Luis Monreal, Lufthansa-Manager für die Niederlande. ,,Das Ballungszentrum rund um Rotterdam/Den Haag ist die viertgrößte Wirtschaftsregion Europas, die in den Sektoren Logistik, Energie, Technologie besonders stark ist,‘‘ so Monreal im Gespräch mit HetzelMedia.

 Aber auch für die direkten wirtschaftlichen Beziehungen Bayern/Niederlande und München Rotterdam/Den Haag ist die neue Flugverbindung von großer Bedeutung. Der deutsche Elektronikriese Siemens beispielsweise mit Hauptsitz in München hat seine Europa-Zentrale in Den Haag. BMW, Hauptsitz München, hat seine Niederlande-Zentrale in Den Haag/Rijswijk. Von der niederländischen Siemens- und BMW-Zentrale ist es nur ein Katzensprung zum Airport Rotterdam The Hague.

Haager Diplomaten jubeln

Regelrechte Jubelstimmung herrscht unter den in Den Haag ansässigen Diplomaten und Botschaftern, insbesondere denen aus mittel- und osteuropäischen Ländern. Die Botschafter von Bulgarien, Albanien, Kroatien, Rumänien oder Russland haben nun via Rotterdam/Den Haag-München wesentlich bessere und schnellere Anbindungen nach Sofia, Bukarest, Moskau, St. Petersburg oder Zagreb, nach Istanbul und Ankara oder nach Tblisi.
,,Denn wir haben unser Flugschema Rotterdam/Den Haag - München optimal auf die möglichen Transferrouten ab München abgestimmt. Die Umsteigezeit in München beträgt nur etwa 40 Minuten,‘‘ stellt Klaus Gorny von Lufthansa Europa fest.

München - bester Flughafen Europas

München ist auch ein sehr attraktiver Airport: ,,Der Flughafen München wurde von Skytrax World Airport Awards in den letzten acht Jahren sechsmal als ,,Europa´s bester Flughafen ausgezeichnet. Ein wichtiger Aspekt war immer das schnelle und angenehme Umsteigen in unserem Hub Terminal 2. Unsere Passagiere müssen es aber nicht bereuen, wenn sie mehr Zeit mitbringen. Die vergeht wie im Flug, zum Beispiel bei einem Glas frisch gebrauten Bieres und bayerischer Gastfreundschaft in unserem gemütlichen Airbräu Restaurant mit großem Biergarten,'' sagt Sabine Ostermair, Marketing Manager Travel Industry bei der Flughafen München GmbH. 

Der Fluggast, der im Terminal 2 ist, sollte aber auch einen Besuch im Schlemmer-Restaurant ,,Käfer'' oder einen Kaffee bei Dallmayr nicht auslassen. Delikiatessen wie hier, das bietet nur der Münchner Airport.

Einer der ersten, der das Potenzial, das die neue direkte Flugverbindung Rotterdam/Den Haag - München bietet, entdeckte und der die Gastlichkeit des Münchner Flughafens genoß , ist der ehemalige Haager Wirtschaftsminister Maxime Verhagen. Er jettete - kurz bevor eine neue Reigerung in Den Haag gebildet wurde und er abtrat - noch schnell  mit einer hochrangigen Wirtschaftsdelegation von Rotterdam aus nach München, um die Niederlande in München und in Bayern zu promoten. ,,Das bilaterale Handelsvolumen zwischen Bayern und den Niederlanden beträgt derzeit 13 Mrd. Euro jährlich. Die Niederlande exportieren Waren im Wert von 7 Mrd. nach Bayern. Die Beziehungen Niederlande - Bayern sind ausbaufähig. Die neue direkte Flugverbindung wird dazu einen Beitrag leisten,‘‘ meint Verhagen. ,,Wir können auch noch viel von Bayern lernen.‘‘
Besonders attraktiv dürfte die neue und effiziente Flugverbindung zwischen München und Rotterdam/Den Haag auch für BMW sein. BMW will ab 2014 in den Niederlanden den Mini produzieren. Der Münchner Automobilkonzern hat in den Niederlanden rund 70 Zulieferfirmen. Etwa 25 % eines BMW-Autos kommt aus der Produktion dieser Firmen. Allein BMW kauft jährlich für mehr als eine halbe Mrd. Euro Halbfertigprodukte in Holland ein. Da ist es nur logisch, dass die Bande zwischen Bayern und den Niederlanden enger gezogen werden. Lufthansa leiste mit der neuen Flugverbindung Rotterdam/Den Haag - München nun einen wesentlichen Beitrag dazu.

Links:

www.lufthansa.com

www.rotterdamthehagueairport.nl


/ Textende / Copyright © by HELMUT HETZEL / Den Haag

Oktober/ November 2012 

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, 03. Dezember 2012 um 13:50 Uhr
 

Analytik Jena will Verder Gruppe nicht

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Blühende Landschaften - in den Niederlanden

Blühende Landschaft

 

Investitionssperre: Niederländisches Unternehmen will in Thüringen investieren und wird ausgebremst

Von HELMUT HETZEL

Helmut Kohl hat den einstigen DDR-Bürgern vor der Wiedervereinigung ,,blühende Landschaften‘‘ versprochen. Mancherorts im Osten Deutschlands sind diese inzwischen entstanden. Andernorts aber scheint auch mehr als 20 Jahre nach der Wiedervereinigung Deutschlands die alte planwirtschaftliche Mentalität zu herrschen. So verhindern persönlicher und politischer Machterhalt in Thüringen neue Investitionen, die neue blühende Landschaften schaffen könnten. Dort blockieren Manager und Politiker nach dem alten DDR-Seilschaftsprinzip neue Investitionen aus dem Ausland. So wird ein niederländisches Unternehmen, das in Thüringen kräftig investieren will, von den dortigen Verantwortlichen und der Politik ausgebremst.
Es geht um die Verder Gruppe. Die Verder Gruppe ist eine finanzstarke private Unternehmensgruppe in Familienbesitz mit Hauptsitz im niederländischen Vleuten bei Utrecht. Verder stellt hauptsächlich Industriepumpen und Laborgeräte her. Zu Verder gehört auch die in Nordrhein-Westfalen ansässige Retsch GmbH, die auf dem Gebiet der Laborprobenvorbereitung Weltmarktführer ist. Geleitet wird die vor 50 Jahren gegründete Verder Gruppe von Andries Verder, dem Sohn des Firmengründers und heutigem Alleingesellschafter.

Andries Verder hat Interesse an Analytik Jena

Vor etwa drei Jahren hielt Verder eine Minderheitsbeteiligung von knapp 10 % an der börsennotierten Analytik Jena AG, die von CEO Klaus Berka geführt wird. Die Niederländer hatten großes Interesse daran, diese Minderheitsbeteiligung an der Analytik Jena AG (AJ) weiter auszubauen. Verder wollte in diesem Zuge ein 10,4prozentiges Aktienpaket an der Analytik Jena AG von der staatlichen BMT Beteiligungsgesellschaft Thüringen GmbH übernehmen.

Im Zuge der Transaktion sollte auch die Zusammenarbeit mit der Thüringer High Tech-Firma AJ und der Verder Gruppe intensiviert werden. ,,Da Produktüberschneidungen zwischen den beiden Unternehmen - der Verder und der Analytik Jena - nicht vorhanden sind, gehen wir davon aus, dass in Deutschland keine Synergieeffekte zu realisieren sind. Um das Unternehmensergebnis der Analytik Jena (AJ) weiter zu verbessern, ist vielmehr eine intensive Kooperation zwischen dem Management beider Unternehmen nötig. Es ist unsere eindeutige Absicht und unser Wunsch, die Unternehmenszentrale am Standort Jena zu belassen, da das Unternehmen dort auf eine exzellente Infrastruktur zurückgreifen kann.‘‘ Diese Sätze schrieb Verder-CEO Andries Verder an die Thüringer BMT Beteiligungsgesellschaft und an den Wirtschaftsminister.

Verder legte dem AJ-Chef Klaus Berka am 23. Sept. 2008 sogar eine Offerte für den Kauf größerer Aktienpakete vor. Kaufpreis: 7,50 Euro je Analytik Jena AG-Aktie, die damals zum Preis von 6,71 Euro gehandelt wurde. Die Niederländer waren also bereit, eine Prämie von 18 % zu zahlen, die den Aktionären und dem Unternehmen zugute gekommen wäre. Doch der Deal kam nicht zustande. Mehr noch: Anstatt die Offerte der Niederländer von 7,50 Euro je Analytik-Jena AG-Aktie zu akzeptieren, führte AJ am 28. Januar 2009 eine Kapitalerhöhung durch und begab neue Aktien zu einem Emissionspreis von nur 6,32 Euro, als die AJ-Titel an der Börse 6,39 Euro kosteten und nachdem Verder 7,50 Euro je Aktie dafür geboten hatte. Käufer dieser Aktien war die Thüringer Aufbaubank über ihren Fonds BMT.

Mit der Kapitalerhöhung bremste Klaus Berka die Niederländer aus. Berka schrieb an Andries Verder: ,,Ihr Bestreben ist es, sukzessive die Mehrheit des Unternehmens zu erwerben, um die AJ gegebenenfalls auch wieder privatisieren zu können. Diese Konstellation steht im Widerspruch zu meinen Vorstellungen,‘‘ unterstellte Berka den Niederländern. Der Briefwechsel liegt der Redaktion vor.
Andries Verder hält dem entgegen: ,,Unser Bestreben ist es, gerade die AJ vom Ausbau unserer internationalen Labor-Aktivitäten profitieren zu lassen.‘‘ Die AJ könne allem von der internationalen Struktur der Verder Gruppe profitieren und schneller international expandieren.

Rückendeckung

Rückendeckung gegen ein stärkeres Engagement der Niederländer an der Analytik Jena (AJ) erhält AJ-Chef Berka offenbar noch immer direkt von der Thüringer Aufbaubank BMT und damit von Thüringer Wirtschaftsministerium, unter das die BMT fällt. Es drängt sich die Schlussfolgerung regelrecht auf, dass auch das Thüringer Wirtschaftsministerium die sinnvolle, attraktive und aus wirtschaftlicher Hinsicht vielversprechende Kooperation zwischen der niederländischen Verder Gruppe und der Analytik Jena verhindert, obwohl beide Unternehmen, wenn sie enger kooperieren würden nach Meinung von Branchenkennern ein ,,perfect match‘‘ wären. Verder und AJ könnten gemeinsam international kraftvoll expandieren. Das würde wohl auch in Jena neue Arbeitsplätze schaffen. Apropos: Blühende Landschaften - so werden sie in Thüringen verhindert.

Links:

www.verder.com

www.analytik-jena.de

 

9.8.2011

/ Textende / Copyright © by HELMUT HETZEL / Den Haag

 

 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 18. August 2011 um 15:57 Uhr
 

EU-Streit um den Schinken

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Schinken

Klebefleisch-Skandal

Klebeschinken oder zusammengefügte Fleischteile -

das ist die Frage

Interview mit Rio Praaning, Brüsseler Repräsentant von Ajinomoto, einem Enzymhersteller, dessen Produkte das möglich machen

Von HELMUT HETZEL

F: Herr Praaning, Sie vertreten Ajinomoto, ein Unternehmen, das Transglutaminase (TG) herstellt. Das ist ein Lebensmittel-Enzym das in Verbindung mit dem neuesten Klebefleisch-Skandal um Schinken steht. Es sollen Fleischstücke mit Hilfe von Enzymen zu ,,Klebeschinken‘‘ zusammengefügt worden sein. Wie geht das eigentlich?

A: Das Enzym Transglutaminase oder TG ist im menschlichen wie im tierischen Körper sowie in Pflanzen enthalten. Eigentlich kommt TG in vielen normalen Nahrungsmitteln vor. Auch aus historischer Sicht kann man sagen, dass die Menschen immer mit diesem Enzym in Kontakt waren. Das Enzym wirkt als Katalysator. Es ist also kein(!) Kleber. TG verbessert die Struktur von vielen unterschiedlichen Lebensmitteln, die Proteine enthalten können. TG hilft auch dabei, die Proteine von Fleisch- oder Fischstücken zu verbinden. Anders als viele andere Produkte ist es natürlich und daher sicher für den Verbraucher.

F: Die Verbraucher, aber auch die Bauern sind wütend. Sie meinen auf den Verpackungen müsse klar gekennzeichnet sein, was man kauft - echten Schinken oder Klebeschinken. Steht Ajinomoto dazu?

A:Schon 2009 beschäftigte sich Ajinomoto mit der Frage, wie man Verbraucher über den Einsatz von TG informieren könnte. Im Auftrag von Ajinomoto haben wir diese Fragestellung untersucht und den Kontakt zu den Verbrauchern und den Verbraucherverbänden gesucht. Dazu wurde eine Meinungsumfrage mit detaillierten Fragen im Internet veröffentlicht. Wir haben festgestellt, dass die Verbraucher eine passende Kennzeichnung auf den Etiketten der Endprodukte wünschen. Wenn dies eindeutig und ordnungsgemäß auf den Etiketten angegeben ist, sind sie auch bereit, diese Produkte wie Fisch und Fleisch, die mit TG hergestellt wurden, zu kaufen. Denn damit kann man auch vermeiden, dass gutes Fleisch oder Fischteile vergeudet werden. Wir haben verschiedene Formen der Etikettierung getestet. ,,Zusammengefügte Fleischteile‘‘ (Combined meat parts) war die bevorzugte Etikettierung.

F: Und warum wurde dann nicht gleich entsprechend etikettiert und auf die Verwendung von TG im Fleisch hingewiesen?

A: Ajinomoto präsentierte die Ergebnisse der EU-Kommission und den EU-Mitgliedsländern. Das ist schon einzigartig, denn normalerweise bitten Unternehmen nicht, um Kennzeichnung/Etikettierung, wenn ihre Produkte verwendet werden. Die EU übernahm den Vorschlag von Ajinomoto und schlug ihrerseits vor, dass der Etikettenhinweis ,,Zusammengefügte Fleischteile‘‘ auf freiwilliger Basis verwendet werden könne. Das ist wesentlich besser als den Namen eines Produkts auf dem Etikett zu verwenden, weil das für niemanden sofort verständlich wäre. Unglücklicherweise wurde diese von der EU empfohlene Etikettierung in Deutschland nicht verwendet als ein TV-Sender von Falschinformationen der Fleischproduzenten sprach und über die Irreführung der Verbraucher berichtete.

F: Nach dem BSE-Skandal, dem Gammelfleisch-Skandal nun der Klebeschinkenskandal. So langsam kann einem der Appetit an Fleischprodukten vergehen. Ist diese Fleisch-Klebemethode mit Hilfe von Enzymen wie Transglutaminase gesundheitsschädlich?

A: Alle Wissenschaftler stimmen darin überein, dass Transglutaminase absolut sicher, gesundheitlich unbedenklich und effektiv ist. Das Enzym ist schon seit langer Zeit von Behörden in EU-Mitgliedsländern zum Verzehr zugelassen. Ajinomoto plädiert nun dafür, die Etiketten der Endprodukte obligatorisch mit dem Hinweis ,,Zusammengefügte Fleischteile‘‘ zu versehen. Aus drei Gründen: Verbraucher sollten erstens wissen, dass teure Fleischteile auch wegen der CO2-Emissionen nicht einfach weggeworfen werden, zweitens sollten sie darüber informiert werden, dass man durch das Zusammenfügen von kleineren Qualitätsfleischstücken noch stets qualitativ hochwertige Fleischprodukte herstellt, und drittens sollten Verbraucher in der Lage sein, gutes Fleisch billiger zu kaufen.

F: Brauchen wir neue Gesetze und eine Etikettierungspflicht für ,,geklebte‘‘ Fleischprodukte? Schließlich will der Konsument ja wissen, was er kauft?

A: Deutschland kennt bereits eine gesetzliche Etikettierungspflicht für Nahrungsmittel, wenn sie dem Verbraucher nicht in der originalen Form präsentiert werden. Wir sind dafür, dass dieses Gesetz angewendet wird, wenn Fleischteile mit Hilfe des Enzyms TG ,,zusammengefügt‘‘ werden. Das ist auch die Meinung der Mehrheit der deutschen Verbraucher.

Eine EMNID-Umfrage (www.transglutaminase.com) hat ergeben, dass 70 % aller deutschen Konsumenten die Wahl haben wollen, ob sie gewachsenen Schinken kaufen oder Schinken, der aus zusammengefügten kleineren Fleischteilen hergestellt wurde. Eine Etikettierungspflicht für ,,Zusammengefügte Fleischteile‘‘ wird die Wahlmöglichkeit für den Konsumenten also erhöhen.

F: Schmecken Sie den Unterschied zwischen echtem und ,,geklebtem‘‘ Schinken? Was schmeckt besser?

A: Ich glaube nicht, dass das möglich ist. Aber wir sind gerne bereit, eine Blindprobe zu veranstalten, vorausgesetzt die Produkte, die probiert werden, sind entsprechen etikettiert, wie wir das wünschen, so dass man hinterher genau sehen kann, welche Art Schinken man probiert und gegessen hat.

F: Vielen Dank für das Gespräch.

30.5.2010

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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 14. Juli 2010 um 19:01 Uhr
 

EU-Krise: Der Euro auf der Kippe

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Der Euro
Hat der Euro eine Zukunft?  

 

Wie aus der Stabilitäts- eine Transferunion wurde


Von HELMUT HETZEL 

 

Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy hat der deutschen Kanzlerin Angela Merkel das Messer auf die Brust gesetzt. Wenn es wahr ist, was spanische Medien berichten, dann soll Sarkozy beim jüngsten EU-Gipfel in Brüssel ,,mit der Faust auf dem Tisch geschlagen‘‘ haben. Er drohte Merkel mit dem Austritt Frankreichs aus der Eurozone, schreibt die spanische Zeitung ,,El Pais.‘‘

 

Aber wenn in dieser verfahrenen finanziellen Krisen-Situation in der Euro-Zone, die mit der Griechenland-Tragödie begann, jemand aus der Eurozone austreten sollte, dann sind es doch wohl die Deutschen. Alle Verträge wurden gebrochen. Der Maastrichter Vertrag, der Stabilitätspakt, die Unabhängigkeit der Europäischen Zentralbank EZB mit Füßen getreten. Von der Idee, den Euro so stabil zu machen wie das einst die D-Mark oder der Gulden waren, ist nichts mehr übrig.

 

Es ist nun deutlich: EZB-Chef Jean-Claude Trichet läuft an der Leine von Nicolas Sarkozy. Die Franzosen haben sich auf ganzer Linie durchgesetzt, die Unabhängigkeit der EZB ist futsch. Paris dominiert den Euro. Paris bestimmt die Regeln – mit Brachialgewalt.

 

Aus der Stabilitätsgemeinschaft, die er Euro einmal war und bleiben sollte, ist jetzt eine Transfergemeinschaft geworden. Sarkozy hat das durchgesetzt. Deutschland zahlt.

 

Es sind vor allem Deutsche, Niederländer, Österreicher, Finnen, Luxemburger, sie zahlen die Zeche für die Pleitestaaten des Mittelmeerraumes, dem so genannten Club Med! Aber mit dem 750 Mrd. Euro Paket wurde nur Zeit gekauft! Strukturell sind die Probleme nicht gelöst.

 

Aber klar ist nun: Frankreich triumphiert auf ganzer Linie - Die Franzosen haben den Euro endlich unter ihrer Kontrolle. Sie haben ihr Ziel erreicht. Die Europäische Zentralbank EZB kann fortan politisch instrumentalisiert werden. Das ist es, was Paris immer wollte. Die EZB als politisches und wirtschaftliches Instrument.

 

Deutsche und Niederländer müssen am meisten blechen, wenn die Bürgschaften für die Kredite eines Tages fällig werden.

 

Wer ist EZB-Präsident? - Wer ist IMF-Präsident? - Richtig, jeweils ein Franzose. Das französische Trio Jean-Claude Trichet (EZB), Dominique Strauß-Kahn (IMF) und Nicolas Sarkozy haben die Gunst der Stunde genutzt, um aus dem Euro einen französischen Euro zu machen, will heißen einen weichen Euro.

 

EZB-Chef Trichet hat – auf Druck von Paris - die Geldpresse angeworfen. Er kauft jetzt auch griechische ,,Schrottpapiere,‘‘ also griechische Staatsanleihen, die laut Rating einen ,,Junk-Status‘‘ haben. Folge: Bald kommt die Inflation.

 

Der Niederländer Wim Duisenberg, der erste EZB-Chef, sagte in einem Interview mit HM HetzelMedia einst:

 ,,Ich werde im EZB-Rat nie abstimmen lassen, denn das ist kontraproduktiv und reißt nur tiefe Gräben auf.''

 

Sein Nachfolger Jean-Claude Trichet hat in einer Kampfabstimmung die französische Linie per Mehrheitsvotum im EZB-Rat knallhart durchgesetzt. Er hat damit den Anfang vom Ende des Euro eingeleitet.

 

Wenn die deutsche Bevölkerung nicht mehr mitmacht und das Vertrauen in die Gemeinschaftswährung verliert, ist der Euro tot. Und die Wut wächst in Deutschland - aber auch in den Niederlanden. Alle Dämme sind gebrochen.

 

Die Büchse der Pandora ist nun endgültig auf!

 

 

 


Der Anfang vom Ende des EURO?

 

Von Bert Flossbach

Die EZB bzw. die EU haben heute mit ihrer wohlmeinenden Rettungsaktion den Anfang vom Ende des Euros (in seiner jetzigen Form) eingeleitet. Nachdem der Stabilitätspakt von Maastricht bereits ad acta gelegt wurde, die EZB inzwischen Euro-Staatsanleihen mit Schrottstatus als Pfand akzeptiert, sind nun alle Dämme gebrochen. Die Liquiditätsflut löscht nicht nur das Feuer, sie setzt das ganze Land unter Wasser. Ein Zurück gibt es nun nicht mehr. Entgegen aller Aussagen der Politik und der Notenbanker und wider aller rechtlichen Grundlagen stellen EU und IWF 750 Mrd. € für Länder bereit, denen Investoren kein Geld mehr leihen wollen. Wieder einmal ein Plan, der absolut „alternativlos" ist.


Jetzt ist es wenigstens amtlich. Am Ende soll Deutschland ggf. mit einigen anderen
Kernländern für die Schulden aller Länder gerade stehen. Die Anleihen der Wackelkandidaten sind jetzt EU-gesichert. Warum sollte man eigentlich noch niedrig verzinsliche Deutsche Bundesanleihen kaufen, wenn es 8 Prozent für Griechenanleihen gibt, ab heute mit deutscher Patronatserklärung. Eigentlich müsste jeder Bundesbürger eine Bank gründen. Aber die Lizenz für ein solch lukratives Kasino ist leider nicht so einfach zu erhalten.


Das Rettungspaket verhöhnt die Stabilitätskriterien des Euros und die Sanktionsmechanismen für Stabilitätsabweichler. Es belohnt Fehlverhalten statt es zu bestrafen und es dürfte ohnehin nicht reichen.

 

Bis Ende 2012 werden allein in den fünf „PIIGS" Staaten (Portugal, Italien, Irland, Griechenland, Spanien) Anleihen und Zinsen von
1.166 Mrd. € fällig. Zusätzlich müssen diese Länder nach unseren Schätzungen noch 300 bis 400 Mrd. € neue Defizite finanzieren. Die Summe aller ausstehenden Anleihen dieser fünf Länder beläuft sich auf rund 3.000 Mrd. €.


Welche Implikationen ergeben sich aus dem neuen Rettungspaket?


Die Geldwertstabilität ist bestenfalls noch ein Lippenbekenntnis der EZB. Die EU bzw.
EZB haben einen Blankoscheck ausgestellt. Egal was kommt, wir stehen für alles ein!
Zunächst einmal hilft man nur den Gläubigern der Wackelkandidaten. Der "Moral
Hazard Trade" hat sich für Investoren, allen voran die (griechischen) Banken wieder
einmal als lukrativ erwiesen.
Damit macht es für die Banken weiterhin Sinn, sich bei der EZB Geld für 1 Prozent zu
leihen und in höherverzinsliche Anleihen der Geretteten zu investieren. Kredite an die
Wirtschaft bleiben unattraktiv. Der Mittelständler reibt sich die Augen.
-
Die eingeforderten Sparmaßnahmen der Defizitsünder (also fast aller EU-Staaten) wirkt
konjunkturdämpfend und macht ein unmittelbares Anziehen der Inflation
unwahrscheinlich. Damit kann die EZB auch weiterhin ihre lockere Geldpolitik
begründen und die Zinsen niedrig halten. Das ist auch deshalb wichtig, weil steigende Zinsen den hochverschuldeten Staaten eine untragbare Zinslast aufbürden würden und  die Refinanzierungskosten der Retter erhöhen.
Sobald die Bürger erkennen, dass sich die EU bzw. die EZB in einem Teufelskreis  befinden, aus dem sie sich nur noch mit Inflation und fiskalischen Tricks befreien können, wird eine Flucht in Sachwerte einsetzen. Diese kann zur selbsterfüllenden Prophezeiung werden. Die Inflation steigt, was wiederum höhere Inflationserwartungen  schürt. Dann kauft man Gold, Häuser, Autos oder andere langlebige Wirtschaftsgüter. Das treibt nicht nur die Preise von Sachanlagen, sondern auch die  Güterpreise.

Kurzfristig scheinen die heute verkündeten Maßnahmen zu wirken. Der Euro steigt, Gold fällt und die Anleiherenditen der Wackelkandidaten sinken. Dies könnte sich schon bald ändern, wenn die Investoren die Konsequenzen dieser erneut „alternativlosen" Hilfe zu erkennen beginnen.

Die USA haben es mit dem Ankauf von US-Staatsanleihen und vor allem dem Kauf von  immobilienbesicherten Anleihen der quasi staatlichen Institute Fannie Mae und Freddie Mac vorgemacht.

Die Bilanzsumme der Fed ist innerhalb von wenigen Monaten von 900  Mrd. Dollar auf 2.300 Mrd. explodiert und der Dollar hat von November 2008 bis November  2009 mehr als 20 Prozent an Wert verloren.

10. Mai 2010

/ Textende / Copyright © by HELMUT HETZEL / Den Haag

 

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 23. Mai 2010 um 10:44 Uhr
 


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